Digitales · Medienverhalten · Berlin · Zürich · online weltweit

Digitales und Medienverhalten – Berlin, Zürich & online

Wenn Bildschirme Schlaf, Konzentration und Beziehungen bestimmen: TAF180 arbeitet an der Funktion des Verhaltens statt an Verboten – in Berlin-Mitte, in Zürich Seefeld und online weltweit.

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Erschöpfte Frau am Schreibtisch nimmt die Brille ab – digitale Reizüberflutung und problematisches Medienverhalten

Was bedeutet problematisches Medienverhalten?

Problematisches Medienverhalten liegt vor, wenn die Nutzung von Smartphone, Social Media, Spielen, Streaming oder Nachrichten nicht mehr frei gewählt ist, sondern Gefühle regulieren muss, und wenn dadurch Schlaf, Leistung, Bewegung oder Beziehungen dauerhaft leiden. Entscheidend ist nicht die Anzahl der Stunden, sondern die Funktion: Was wird durch die Nutzung vermieden oder beruhigt?

Digitale Gewohnheiten sind erlernte Kurzschlüsse. Sie liefern in Sekunden Ablenkung, Bestätigung oder Ruhe – und genau deshalb sind sie so stabil. Behandelbar sind sie, sobald Auslöser, Belohnung und Alternativen sichtbar werden.

Warum das heute fast jeden betrifft

Leistungsträger:innen sind permanent erreichbar, und jede Unterbrechung kostet Aufmerksamkeit, die anschliessend fehlt. Der Druck zwischen Familie und Beruf macht das Handy zum einzigen verfügbaren Erholungsraum, der aber keine echte Erholung liefert. Und die schnelle Veränderung durch KI und Gesellschaftswandel erhöht das Bedürfnis, ständig informiert zu bleiben: Nachrichten, Kurse, Tools, Vergleiche. Aus Informationsdruck wird Dauererregung.

Wir betrachten deshalb das gesamte System aus Belastung, Erholung, Umgebung und Beziehung – die Logik des 180-Grad-Modells: Mechanismus verstehen, System stabilisieren, dann Richtung ändern.

Typische Muster

Erreichbarkeit ohne Ende

Mails und Chats bis in die Nacht, kein klarer Feierabend, Erholung wird durch kurze Kontrollblicke ersetzt.

Doomscrolling

Nachrichten und Krisen werden endlos gelesen. Die Anspannung steigt, das Gefühl von Kontrolle bleibt aus.

Vergleich in sozialen Medien

Karriere, Körper und Familie werden mit inszenierten Ausschnitten verglichen. Selbstwert sinkt, Scham steigt.

Gaming und Streaming

Spiele oder Serien werden zum einzigen Ort von Erfolg und Ruhe, während Schlaf und Verpflichtungen zurückstehen.

Nutzung als Beruhigung

Bildschirme dämpfen Stress, Streit oder Leere. Das Gefühl kehrt danach verstärkt zurück.

Konflikte in der Familie

Streit über Regeln und Zeiten, heimliche Nutzung, Rückzug von Jugendlichen und ratlose Eltern.

Für wen die Begleitung gedacht ist

Führungskräfte

Menschen mit hoher Verantwortung, deren Aufmerksamkeit zwischen Kanälen zerfällt und deren Schlaf leidet.

Fachkräfte im Homeoffice

Erwachsene ohne räumliche Trennung von Arbeit und Privatleben, bei denen beides ineinander läuft.

Eltern

Familien, die Regeln suchen, die im Alltag halten, ohne dass jeder Abend zum Machtkampf wird.

Jugendliche und junge Erwachsene

Menschen zwischen Schule, Studium und Beruf, für die Vergleich und Erreichbarkeit zur Norm geworden sind.

Nach Erschöpfung

Erwachsene nach Burnout oder Depression, bei denen Mediennutzung Erholung und Konzentration verhindert.

Paare

Partnerschaften, in denen Geräte im Alltag mehr Aufmerksamkeit bekommen als das Gegenüber.

So läuft die Zusammenarbeit

1

Erstgespräch

Welche Nutzung, in welchen Situationen, mit welchen Folgen für Schlaf, Arbeit und Beziehungen.

2

Diagnostik

Nutzungsprotokoll, Auslöser und Funktion, dazu Abklärung von Schlafstörung, ADHS, Angst und Depression.

3

Umbau statt Verbot

Umgebung, Benachrichtigungen und Zeiten werden verändert, Alternativen für Beruhigung und Belohnung aufgebaut.

4

Stabilisieren

Schlaf, Konzentration und Familienregeln werden gefestigt, Rückfälle werden eingeplant und genutzt.

Standorte

Berlin-Mitte

Zentrale Praxisräume in Berlin-Mitte, gut erreichbar, Termine früh und abends.

Zürich Seefeld

Ruhige, diskrete Räume im Zürcher Seefeld, nahe Stadelhofen und Kreuzplatz.

Online weltweit

Videositzungen für Deutschland, die Schweiz, Österreich und weltweit – direkt an den Geräten, um die es geht.

Verwandte Themen: Aufschieben und Fokus, ADHS und Aufmerksamkeit, Sucht und Abhängigkeit, Burnout und Stress und geringer Selbstwert.

Häufige Fragen

Ab wann ist Mediennutzung problematisch?

Nicht die Bildschirmzeit entscheidet, sondern die Funktion. Problematisch wird sie, wenn die Nutzung Gefühle regulieren muss, wenn Schlaf, Arbeit, Beziehungen oder Bewegung darunter leiden und wenn Reduktionsversuche wiederholt scheitern. Genau diese drei Kriterien prüfen wir strukturiert.

Ist digitale Abhängigkeit eine Diagnose?

Für Computerspiele gibt es die Diagnose Gaming Disorder. Für Social Media, Streaming, Pornografie oder zwanghaftes Nachrichtenlesen existiert keine eigene Kategorie, die Muster sind aber gut untersucht und behandelbar. Wir arbeiten befundorientiert statt mit Etiketten.

Muss ich mein Smartphone abgeben?

Nein. Vollständiger Verzicht ist im Berufsleben unrealistisch und meistens nicht nötig. Ziel ist bewusste Steuerung: klare Zeiten, weniger Auslöser, andere Wege der Beruhigung und geschützte Räume für Konzentration und Schlaf.

Wie hängt Mediennutzung mit Schlaf zusammen?

Späte Nutzung verschiebt die innere Uhr, hält Aufmerksamkeit hoch und verkürzt den Tiefschlaf. Schlechter Schlaf senkt am nächsten Tag Impulskontrolle und Frustrationstoleranz, was wiederum mehr Nutzung wahrscheinlich macht. Diesen Kreis unterbrechen wir zuerst.

Wie gehe ich mit der Mediennutzung meines Kindes um?

Hilfreich sind gemeinsame und altersangemessene Regeln, medienfreie Zonen und vor allem Vorbild statt Kontrolle. Wenn Konflikte eskalieren oder Rückzug und Leistungsabfall auftreten, arbeiten wir mit Eltern und Jugendlichen getrennt und gemeinsam.

Funktioniert die Begleitung online?

Ja, besonders gut. Das Verhalten findet an denselben Geräten statt, mit denen wir arbeiten. In Videositzungen richten wir Einstellungen, Kalender und Umgebung direkt gemeinsam ein.

Sprechen wir über Ihre Situation.

Ein Gespräch genügt, um zu klären, welche Nutzung bleiben darf und welche Ihnen etwas nimmt.

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Porträt von Prof. Dr. phil. Thomas Alexander Frank

Prof. Dr. phil.Thomas Alexander Frank

Ich freue mich auf unser Gespräch, finden Sie heraus, an welcher Stelle Sie mit meiner Person den Unterschied finden. Seit 1995 begleite ich Menschen als psychologischer Therapeut und Ergotherapeut und Executive Coach – mit dem von mir entwickelten 180°-Modell.

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